Of clumsy by fergie, Video cherrybelle pergi ke bulan, Windows 8.1 update not working in store, Do supernatural 7 temporada dublado rmvb, Acer aspire 1410 user manual, Gta 5 airplane cheat jet, Spray logo counter strike 1.6, Mp3 yoda black dog, Advanced tiff editor 3.6 crack, How to documents to iphone 4 from computer, Fit as a fiddle violin, Xp driver for m1530

Website nicht mehr aktuell

6 Dezember 2012 von Matthias 1 Kommentar »

Liebe Leserinnen und Leser
Diese Homepage ist zur Zeit nicht mehr aktuell. Ich werde mich demnächst darum kümmern hier wieder Inhalt zur Verfügung zu stellen. Bis dahin dürfen Sie gerne die älteren Artikel durchstöbern, aber wie gesagt, aktuelles gibt es hier momentan nicht…

Etappensieg der Stopp-Offroader Kampagne

25 Juni 2011 von Matthias Keine Kommentare »

Hier die Medienmitteilung zum BEDINGTEN Rückzug der Stoppoffroaderinitiative

Die Jungen Grünen haben mit der Offroader-Initiative einen Etappensieg ihrer Kampagne errungen. Der indirekte Gegenvorschlag, welcher auf Druck der Initiative entstanden ist, bewirkt eine grössere CO2-Reduktion als die Offroader-Initiative. Die Initianten ziehen die Initiative BEDINGT zurück. Leider wurde die Verkehrssicherheit im Parlament komplett ignoriert. Die Kampagne gegen Arroganz und Dekadenz auf der Strasse geht deshalb weiter.

Griffiges CO2-Gesetz dank der Initiative
Auf Druck der Offroader-Initiative hat der Nationalrat im Herbst 2010 das CO2-Gesetz massiv verbessert. Statt nur 150 Gramm CO2/km (Mittelwert heute ~168 g CO2/km) steht nun 130 Gramm als verbindlicher Zielwert für den CO2-Ausstoss von Personenwagen. Diesen Wert müssen in Zukunft alle Automobilimporteure in der Schweiz im Schnitt erreichen, ansonsten zahlen sie pro Fahrzeug und Gramm rund 140 CHF Strafgebühr.
Erstmals wird somit im nationalen Parlament die heilige Kuh Auto mit umweltpolitischen Massnahmen beglückt. Eine eigentliche Sensation, blieben doch bisher alle Versuche zur CO2-Reduktion im Treibstoffbereich chancenlos. Da das nur dank dem Druck der Offroader-Initiative möglich war, betrachten die Jungen Grünen das erweiterte CO2-Gesetz daher als Etappensieg der Kampagne.

BEDINGTER Rückzug
Das Initiativkomitee hat entschieden, die Initiative für menschenfreundlichere Fahrzeuge (Stopp-Offroader Initiative) zugunsten des indirekten Gegenvorschlages BEDINGT zurück zu ziehen (10vor10 berichtete, 23. Juni 2011). Mit dem BEDINGTEN Rückzug wird die Initiative erst dann effektiv zurückgezogen, wenn der Gegenvorschlag definitiv ist und umgesetzt werden kann. Mit dem jetzigen bedingten Rückzug können die Initianten zudem erreichen, dass der Gegenvorschlag ein Jahr früher (2012 statt 2013) umgesetzt wird.

Offroader fahren wird teurer
Die Jungen Grünen freuen sich, dass Offroader-Fahrer künftiger tiefer in die Taschen greifen müssen. So werden Fahrzeuge von Land Rover durchschnittlich gegen 20’000 Franken mehr kosten [1]. Der Gegenvorschlag verteuert die Offroader massiv. Für einmal hat Autoschweiz schlecht lobbyiert.

Verkehrssicherheit bleibt auf der Strecke
Der bedingte Rückzug ist ein Kompromiss: Im Bereich CO2-Reduktion haben wir viel erreicht, der Aspekt der Verkehrssicherheit fehlt jedoch komplett. Es ist also nach wie vor möglich mit Fahrzeugen herum zu fahren, die für alle Mitmenschen ein übermässiges Risiko darstellen. Somit ist für die Initianten klar: Die Kampagne gegen die Offroader geht weiter.

1: Schweizer Marken-Durchschnitt von Landrover im Jahr 2010: 268 g CO2/km, 15. Berichterstattung im Rahmen der Energieverordnung, Autoschweiz

als nächstes will ich Kleber sehen: Ihr Auto sauft immer noch für drei! :-)

Veloroute für Menschenstrom gegen Atom am 22.Mai aus Zürich

17 Mai 2011 von Matthias 1 Kommentar »

Hier die Route, für alle die unterwegs dazu stossen wollen…



Velodemo gegen Atom 22. Mai 2011_v2 auf einer größeren Karte anzeigen

Mut und fantasieloser Entscheid des Stadtrats

2 Februar 2011 von Matthias 5 Kommentare »

Diese Mitteilung habe ich selbst verfasst, sie wurde soeben versandt. Der Stadtrat will unsere Initiative für ungültig erklären lassen. Das geht natürlich gar nicht!

Der Stadtrat von Zürich will die Flachdachinitiative der Jungen Grünen für ungültig erklären. Die Jungen Grünen hoffen nun auf mehr Mut in der Hochbau-Kommission des Gemeinderates und werden sich weiterhin dafür einsetzen, dass das Anliegen von über 3‘000 Unterzeichnenden den Stimmberechtigten unterbreitet wird. Die Differenzen in der juristischen Auslegung sind für die Jungen Grünen ein bedauerlicher und zeitraubender Nebenschauplatz.

Die Jungen Grünen sind enttäuscht über diesen mutlosen Entscheid des Stadtrates. Damit würde eine inhaltliche Debatte über die Flachdachinitiative verunmöglicht, welche nach Ansicht der Jungen Grünen wichtig wäre.

Darum geht es: der Inhalt der Initiative
Die Flachdachinitiative der Junge Grünen will, dass in Zukunft in der Stadt Zürich nur noch zwei Arten von Flachdachgestaltung zulässig sind: entweder eine begehbare Terrasse oder eine ökologisch wertvolle Begrünung und darauf, sofern der Standort geeignet ist, eine Solaranlage.
Schon 1998 zeigte eine Studie (Gutschner und Nowak, 1998, Das Photovoltaik-Potential im Gebäudepark der Stadt Zürich), dass 35% der gesamten Dachfläche von Zürich mit einem potentiell hohen bis sehr hohen Ertrag für die Energieproduktion durch Photovoltaikanlagen genutzt werden könnten. Dies ist eine enorme Fläche, welche heute nur wenig für die Produktion von Solarenergie genutzt wird. Würde man all diese geeigneten Flächen nutzen, so könnten rund 16% unseres Bedarfs an elektrischer Energie abgedeckt werden. Dabei leisten Flachdächer den weitaus grössten Beitrag an die sehr gut nutzbaren Flächen.
Die Initiative wurde im Sommer 2010 mit über 3000 gültigen Unterschriften dem Stadtrat übergeben. Weiter Infos zum Inhalt auf www.flachdachinitiative.ch

Der juristische Hintergrund
Den gesetzlichen Rahmen für Bauvorschriften legt der Kanton im Kantonalen Planungs- und Baugesetz (PBG) fest. Die Kompetenzen der Gemeinden für weitergehende Vorschriften sind im PGB wie folgt festgehalten.

§ 76 PBG
Die Bau- und Zonenordnung (der Gemeinde) kann die Erhaltung von näher bezeichneten Baumbeständen und deren Ersatz sowie zonen- oder gebietsweise angemessene Neupflanzungen und die Begrünung (…) von Flachdächern vorschreiben; (…)

Auch § 49 PBG: Abs. 1
Die Bau- und Zonenordnung kann die zulässige bauliche Grundstücknutzung durch Bestimmungen über die Ausnützung, die Bauweise und die Nutzweise näher ordnen. sowie § 49 PBG: Abs. 2 Soweit für die einzelnen Zonenarten nichts Abweichendes bestimmt ist, sind Regelungen gestattet über:

d. die Dachgestaltung
e. Anordnungen zur Erleichterung der Nutzung von Sonnenenergie

Der Kanton genehmigt den Gemeinden also explizit, die Dachgestaltung selber zu regeln. Aus Sicht der Jungen Grünen ist eine Dachbegrünung, eine Terrasse oder eine Solarenergieanlage klar als Dachgestaltung zu verstehen – der Stadtrat dagegen verneint dies.

Haltung der Jungen Grünen
Die Jungen Grünen sind vor diesem Hintergrund der Meinung, dass die Initiative zum übergeordneten Recht konform ausgelegt werden kann. Wenn bei Gesetzen ein Inter-pretationsspielraum besteht, wäre es allenfalls Aufgabe von Gerichten und nicht der politischen Instanzen. Sollte der Gemeinderat dem Antrag des Stadtrats auf Ungültigkeitserklärung folgen, müssten die Jungen Grünen allenfalls selber den juristischen Weg prüfen und damit die Hausaufgaben des Stadtrates machen. Die Jungen Grünen bedauern, dass der Stadtrat angesichts dieser Ausgangslage nicht von der Möglichkeit Gebrauch gemacht hat, dem Parlament einen Gegenvorschlag zu präsentieren, der die unbestrittenen Anliegen aufgenommen hätte. Dies wäre in Anbetracht der über 3000 gültigen Unterschriften auch ein Zeichen des Respekts vor dem Willen der Unterzeichnenden gewesen. Inhaltlich scheint ja das Anliegen selbst auch in Anbetracht des in der Gemeindeordnung festgelegten Ziels der 2000 Watt Gesellschaft nicht umstritten zu sein.

Vor diesen Hintergrund empfinden die Junge Grünen die Reaktion des Stadtrates als fantasielos. Sie hoffen nun auf mehr Mut in der zuständigen Hochbau-Kommission des Gemeinderates und werden sich weiterhin dafür einsetzen, dass ihr Anliegen den Stimmberechtigten unterbreitet werden kann.

Medienmitteilung zur Kapphaltestelle Morgental

16 Dezember 2010 von Matthias Keine Kommentare »

Folgendes haben die Grünen Kreis 2 als Reaktion auf die erneute Bevormundung des Kantons der Stadt im Morgental kommuniziert, was ich zu 100% unterstütze:

Kanton bevormundet Stadt Zürich

Die Bevormundung der Stadt Zürich und die Missachtung der Quartieranliegen gehen weiter: Der Regierungsrat lehnt die Kapphaltestelle für den öffentlichen Verkehr am Morgental ab! Der motorisierte Individualverkehr aus dem Einzugsgebiet der N4 in das Stadtzentrum soll sich weiterhin ungehindert durchs Quartier ergiessen.

Die Grünen Kreis 2 haben zusammen mit den Vertretern der Stadt und der anderen Parteien aus dem Quartier über Jahre die flankierenden Massnahmen am Morgental erarbeitet, um die neuen Verkehrsströme vom Uetlibergtunnel zu regeln. Der Entscheid des Regierungsrates ist ein Affront gegen die lange dauernden Planungsarbeiten, gegen die Stadt und insbesondere gegen die Wollishofer Bevölkerung.

Mit der Verhinderung der Kapphaltestelle geht ein unabdingbares Element der flankierenden Massnahmen nach dem Bau der Westtangente verloren. Der motorisierte Individualverkehr wird weiterhin unbehindert durch das Quartier fliessen oder stocken. Die Aufwertung des Morgentals als Quartier- und Begegnungszentrum bleibt unvollständig.

Die Grünen Kreis 2 bringen der Argumentation des Regierungsrates zu seinem Entscheid keinerlei Verständnis entgegen, um so mehr als die Verkehrsflussanalysen der Stadt und des Kantons die Befürchtungen widerlegen.

Zukünftige Raumentwicklungen im Kanton Zürich

14 Dezember 2010 von Matthias Keine Kommentare »

Sowas in der Art hab ich am 9.Dez.2010 den Medienschaffenden zur Kulturlandinitiative erzählt:

Zuerst ein paar Zahlen

Bevölkerung: 1950:777’000 – 2000:1’207’000 – 2050:1’700’000?
Beschäftigte: 1955:357’000 – 1998:693’000 – 2050:1’000’000?
Haushalte: 1950:228’000 – 1990:526’000 – 2050:820’000?
Siedlungsfläche: 1952:14’000ha – 1995:35’000ha – 2050:55’000ha?
Autos : 1950:29’000 – 2000:591’000 – 2050:1’000’000?

Der Kanton Zürich ist von einem Gebiet das stark geprägt war von den Eisenbahnknotenpunken zu einem eigentlichen Siedlungsbrei rund um die städtischen Ballungszentren und den Flughafen geworden. Noch 1958 wollte die Regierung des Kanton Zürichs die Siedlungsentwicklung auf vier Regionalzentren fokussieren (Zürich, Winterthur, Wetzikon und Bülach), mit Spital und Kantonsschulenbau sowie grosszügigen Industriegebieten wurde nachgeholfen, der Plan scheiterte aber an der Gemeindeautonomie der beiden ländlicheren Gemeinden. Erst 1991 fand diese Idee wieder fruchtbaren Boden im neuen Bau und Planungsgesetz des Kanton Zürichs (PBG). Daraus hat der Regierungsrat folgende Richtlinien erarbeitet:

1. Die Zukunftstauglichkeit der Siedlungsstrukturen ist sicherzustellen und zu verbessern.
2. Die Entwicklung der Siedlungsstruktur ist schwerpunktmässig auf den öffentlichen Verkehr auszurichten.
3. Zusammenhängende naturnahe Räume sind zu schonen und aktiv zu fördern.

Im Richtplan von 1995 wurden folgerichtig 11 Zentrumsgebiete entwickelt.
(1Zürich-City, 2 Zürich-Hard / Altstetten, 3 Zürich-Nord, 4 Kloten-Opfikon, 5 Wallisellen-Zürich / Dübendorf, 6 Winterthur-Zentrum, 7 Oberwinterthur-Grüze, 8 Bülach, 9 Dietikon, 10 Uster, 11 Wetzikon)

Die Raumplanung greift langsam, inzwischen werden jährlich nur noch 150ha Bauland überbaut. Die Siedlungen wachsen aber immer noch rund um die Ballungszentren nach aussen und klatschen an ihren Rändern wie Wellen aufeinander. So entstehen an den neuen Siedlungsnähten, dort wo sich die Gemeinden treffen inzwischen richtige Skylines aus Büro und Industriebauten. Eindrücklich zu sehen im Glattal mit inzwischen über 100’000 Arbeitsplätzen auf der grünen Wiese, welche nun im Nachhinein auch noch betramt werden. Oder zwischen Wetzikon und Hinwil, oder das Limmattal abwärts.
doch wo kein Ballungszentrum in Sicht ist wird trotzdem, mit der gemäss Benedikt Loderer (ehemaliger Architekturkritiker) grössten Krankheit des Landes, weiterhin das Hüsli gebaut.

Doch genau das Hüsli hat im Kanton Zürich keinen Platz mehr. Wenn dereinst 1.5Mio Menschen hier leben und Wohnflächen von über 50m² beanspruchen, dann versinken wir im Suburbanen Sumpf. Sorgenkind Nummer 1 wird der Verkehr sein. Schon jetzt stösst der private sowie der öffentliche Verkehr an seine Grenzen. Wir können uns schon daher keine weitere Zersiedlung mehr leisten, und am Rande bemerkt, mit Steuerwettbewerb sowieso nicht.

Wir stellen und für die zukünftige Entwicklung des Kantons eine radikale Verdichtung nach Innen vor. Heute werden die Arbeitsplätze mit weniger Wertschöpfung nur noch am Siedlungsrand angesiedelt wo das Land günstiger ist und in zentralen Lagen akkumuliert sich dann der ganze Reichtum, das gleiche passiert mit dem Wohnraum. Der „Büäzer“ wird aus den Städten verdrängt und zum Pendeln gezwungen. Dieser gefährlichen Separation müssen wir etwas entgegensetzen. Bereits jetzt warnen erste Experten vor einer drohenden Gettoisierung im Limmattal. Durch einen besseren Schutz des Kulturlandes können wir die Wohnungspreise in der Tendenz glätten. Das wird aber für die noch ländlicheren Gemeinden heissen, dass auch sie ihre soziale Verantwortung wahrnehmen müssen und günstigen Wohnraum fördern. In den Steueroasen an der Goldküste hat man das jetzt gemerkt und entsprechende Massnahmen ergriffen.
Packen wir also unsere Aufgaben an. Die Kulturlandinitiative wird, wenn wir einst aus der Zukunft zurück Blicken, ein Meilenstein in der Entwicklung des Kanton Zürich sein. Wir werden entweder sagen: „zum Glück waren wir einst so schlau,“ oder wir werden jammern: „Wieso waren wir damals nicht schlauer!“

Medienmitteilung der Stopp-Offoader-Initiative

7 Dezember 2010 von Matthias 8 Kommentare »

Diese Medienmitteilung hat das Stopp-Offroader-Initiativkomitee heute an die Medien verschickt

Indirekter Gegenvorschlag ist nicht genug und kann die Stopp-Offroader-Initiative nicht ersetzen!

Heute wurde im Nationalrat der indirekte Gegenvorschlag zur Stopp-Offroader-Initiative angenommen. Der vorliegende Gegenvorschlag genügt jedoch nicht allen Anliegen der Initianten. Zusätzlich zur Reduktion des CO2-Ausstosses, hatten die Initianten auch Massnahmen im Bereich Sicherheit gefordert. In der vorliegenden Form ist der Gegenvorschlag schwer mit der Initiative zu vergleichen, da beide teilweise unterschiedliche Ziele verfolgen. Allerdings würden sie sich teilweise sehr gut ergänzen.

Der angenommene Gegenvorschlag zielt nun darauf ab die durchschnittlichen CO2-Emissionen bei Neuwagen von 167 gCO2/km (2009) auf 130 gCO2/km bis 2015 zu senken. Dieser Wert wird im Rahmen der Revision des CO2-Gesetzes vorgeschlagen und entspricht der Zielsetzung der EU. Allerdings wird der indirekte Gegenvorschlag so nicht zur Abschaffung der umweltschädlichsten Fahrzeuge führen, da ein Durchschnittswert Fahrzeuge mit hohen Emissionen zulässt, solange sie mit Fahrzeugen mit geringen Emissionen ausgeglichen werden können. Im Gegensatz hierzu zielt der von der Initiative geforderte Grenzwert von 250 gCO2/km auf eine Verbannung der dreckigsten und gefährlichsten Fahrzeuge von den Strassen der Schweiz. Dies würde allen Verkehrsteilnehmern zugute kommen und eine Entwicklung hin zu kleineren und leichteren Fahrzeugen stimulieren.

Weitere Kritikpunkte sind im Bezug auf den Gegenvorschlag sind:
• Das Fehlen eines langfristigen Reduktionszieles.
• Zu geringe und unflexible Bussen bei Verfehlung des Zieles.
• Nichtberücksichtigung von Sicherheitsaspekten.
Die drei in diese Richtung gehenden Vorschläge von Girod (Sicherheit), Teuscher (Langfristigkeit) und Van Singer (dynamische Bussen) wurden alle vom Nationalrat
abgelehnt.

Die Initianten unterstützen die Ziele des Gegenvorschlages, empfinden die Tatsache gegen diesen nun antreten zu müssen, jedoch als kontraproduktiv. Vor allem in Sachen Klimaschutz würden sich beide Vorschläge sehr gut ergänzen: Ein Verbot der sehr umweltverschmutzenden Fahrzeuge würde der Erreichung des Reduktionszieles von 130 g CO2/km deutlich erleichtern. Zudem sind Gegenvorschlag und Initiative nur schwer miteinander zu vergleichen, da sie teilweise unterschiedliche Ziele verfolgen.

Die Initianten werden den Kampf für mehr Sicherheit und Klimaschutz bei Fahrzeugen fortsetzen. Denn seit die Debatte durch die Stopp Offroader-Initiative angestossen wurde, hat sich schon viel bewegt. Dass es sich lohnt zeigt auch die heutige Abstimmung: Augenscheinlich setzt sich ein wachsendes ökologisches Bewusstsein auch bei den meisten Parlamentariern – und hier vor allem bei den bürgerlichen Parteien – durch. Dies sicherlich nicht ganz freiwillig, doch die Angst vor einer erfolgreichen Initiative, die sowohl Sicherheit als auch Klimaschutz verfolgt, ist scheinbar grösser, als ein halbherziger Gegenvorschlag, Die Initianten sind davon überzeugt, dass der Gegenvorschlag nicht ausreicht, um die künftigen Herausforderungen zu meistern. Der Vorschlag der FDP, den zeitlicher Horizont sogar noch einmal um zwei Jahre nach hinten zu verlegen (von 2015 auf 2017) erscheint hier wie ein Hohn und wurde zum Glück vom Parlament zurück gewiesen.

Die Initiative möchte noch einmal darauf hinweisen, dass nur 10% der Fahrzeuge (die Gefährlichsten und Schmutzigsten) von der Initiative betroffen wären und diese daher nicht extrem ist. Wir hoffen, dass der Ständerat sich seiner Verantwortung in Sachen Klimaschutz und Verkehrssicherheit stärker bewusst ist als der Nationalrat und die heute beerdigten Vorschläge zur Verbesserung des Gegenvorschlags wieder aufgreifen wird.

Velodemo am 22.September

14 September 2010 von Matthias 2 Kommentare »

Am internationalen autofreien Tag, dem 22. September, findet wieder die legendäre Velodemo statt. Diesmal viel grösser und länger. Zieht euch also warm an, wir fahren fast 2 Stunden. Frisch aus der Verhandlung mit der Stadtpolizei kann ich euch jetzt hier die aktuelle Route präsentieren:


Velodemo Route auf einer größeren Karte anzeigen

Wir sehen uns

Pilotversuch wissenschaftlich begeleitet legaler Cannabis Verkauf in Zürich

16 Juni 2010 von Matthias 2 Kommentare »

Heute haben wir im Rat ein 4-jähriges Postulat von mir und Bastin Girod überwiesen mit folgender Forderung:

Der Stadtrat wird gebeten zu prüfen, wie folgende Massnahmen umzusetzen sind:
1.In Form eines wissenschaftlich begleiteten Pilotversuches wird in der Stadt Zürich der kontrollierte Verkauf von Cannabis eingeführt.
2.Im Rahmen seiner Präventionsbemühungen erarbeitet der Stadtrat mit den Schulen und den Fachorganisationen eine Strategie zur Aufklärung und Beratung von Jugendlichen. Im Vordergrund steht dabei nicht das gescheiterte Ziel der Abstinenz, sondern die pragmatische Vermittlung der belegbaren Gefahren eines übermässigen Konsum von Rauschmitteln – welcher Art auch immer – auf das schulische Fortkommen und die Gesundheit.
3.Der Stadtrat erstattet dem Gemeinderat regelmässig Bericht über die getroffenen Massnahmen und ihre Auswirkungen.

Begründung:
Das Verbot des Cannabiskonsums ist Ausdruck einer blockierten schweizerischen Drogenpolitik und kriminailisiert tausende von Menschen, statt sie zu vernünftigem Genusskonsum zu leiten. Diese verkehrte Politik kostet viel Geld, welche besser für die Prävention ausgegeben würde. Die Städte sind von dieser fehlgeleiteten Politik besonders betroffen. Die Stadt Zürich stand stets als eine Pionierin für eine fortschrittliche Drogenpolitik ein, deshalb soltte sie sich auch vermehrt für einen vernünftigen Umgang mit dem Cannabiskonsum einsetzen.

Der kontrollierte Verkauf von Cannabis erlaubt einen effektiven Jugendschutz, gezielte Information der Cannabiskonsumentlnnen und eine Qualitätskontrolle. Zudem verhindert der kontrollierte Verkauf die Vermischung von weichen und harten Drogen und der Cannabis-Schwarzmarkt könnte ausgeschaltet werden.

Der Gemeinderat der Stadt Bern will Möglichkeiten und Rahmenbedingungen eines wissenschaftlich begleiteten Pilotversuch zum kontrollierten Verkauf von Hanf prüfen. Die Stadt Zürich sollte sich an diesen Projekten beteiligen, um Wissen und Erfahrungen für einen vernünftigen Umgang mit dem Cannabiskonsum zu erlangen und eine Entkriminalisierung des Cannabiskonsums zu erreichen.

Eine fundierte Aufklärung der Jugendlichen über einen vernünftigen Umgang mit dieser weichen Droge, die sich aber nicht am realitätsfernen Ziel der Abstinenz orientiert, wäre aber von grosser Bedeutung.

Der Einsatz für eine offenere Hanfpolitik ist schliesslich auch ein Einsatz für die Entkriminalisierung von vielen Zürcherinnen und Zürchern und ihren BesucherInnen und sollte deshalb vom Stadtrat engagiert vorangetrieben werden.

Berichte Tagi (alt) und 10 vor 10
Ich bin gespannt wie es weiter geht mit der verbohrten Drogenpolitik der Schweiz…

Grün ist die Zukunft – Publireportage fürs Züri-West

3 Februar 2010 von Matthias 2 Kommentare »

Hier noch ein kleiner Grundsatzartikel den ich für die Quertierzeitung Züri West verfasst habe:

<< Ich sehe mich als Parlamentarier, der die Interessen derjenigen vertritt, die eine konsequent linke, liberale und zukunftsorientierte grüne Politik wünschen. Linke Politik heisst für mich eine altruistische Politik. Minderheiten sollen geschützt werden und Benachteiligte auch ein Stück des Kuchens bekommen. Linke Politik hat deshalb auch mit Umverteilung zu tun. Soziale Verantwortung ist nicht die Aufgabe der Kirche, sondern der Gesellschaft. Liberale Politik heisst für mich, offen sein für Veränderung, nicht alles vordefinieren, sondern Spielraum bereitstellen für Entwicklungen. Totalitäre Tendenzen müssen im Keim erstickt werden, denn der Überwachungsstaat bringt eine zwiespältige Sicherheit auf Kosten der Freiheit. Meine Vorstellung von zukunftsorientierter Politik ist, Entscheidungen mit Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung zu treffen. Es ist mir wichtig, dass wir nicht einfach Nutzenmaximierung für heute betreiben, sondern immer eine Lösung suchen, die Bestand hat. Wir stehen heute vor einer der grössten Herausforderungen der Menschheitsgeschichte, dem Klimawandel. Dies, weil wir egozentrisch und gedankenlos unsere Bedürfnisse befriedigen, ohne die Konsequenzen zu beachten. Hier braucht es ein radikales Umdenken. Die Politik ist stark gefordert. Grüne Politik ist für mich all das zusammen, ist Herausforderung! Grün ist die Zukunft!

Matthias Probst, Gemeinderat und Co-Präsident der Junge Grünen Stadt Zürich, kandidiert im Kreis 9 auf der Grünen Liste 4 auf Platz 1. >>

gar nicht so einfach mit so wenig Zeichen ein gesamt politisches Feld aufzuspannen…