Ausnahmezustand im AKW Leibstadt

8 Oktober 2005 von Matthias Kommentieren »

Im AKW Leibstadt kam es am 28. März zum Totalausfall für fünf Monate. Es sei Aufgrund eines Generatorschadens dazu gekommen, sagten die Verantwortlichen des AKW, zu einer Prüfung der HSK (Nukleare Aufsichtsbehörde) kam es jedoch nie. Sie erklährten sich für nicht zuständig, da der innere Teil des AKW nicht betroffen war. Erst auf Intervension von Greenpeace wurde bekannt, dass der Schaden wegen mangelnden Überwachungsgeräten nicht frühzeitig lokalisiert werden konnte. Was sagt uns das über die Sicherheit der Schweizer Kernkraftwerke?
Anscheinend wird an verschieden Ecken gespart um die Kraftwerke irgendwie profitabel zu machen, auf Kosten der Sicherheit, aber das kann den Betreibern ja egal sein, sie geniessen dermasen utopische Akzeptanz in der Bevölkerung, dass sie sich nicht um solche Kleinigkeiten kümmern müssen. So sind die AKW’s in der Schweiz im Falles eines Supergaus für alle Schäden die sich über eine Miliarde beziffern, gratis beim Staat versichert. In Leibstadt hat die Panne einen wirtschaftlichen Verlust von hochgerechnet 200 Mio verursacht, wobei die Reperaturkosten noch nicht mitgerechnet sind, wahrscheindlich wird jetzt noch härter gespart. Das interessante daran ist jedoch: Es ging in der Schweiz alles weiter wie gewohnt, auch ohne den Strom aus Leibstadt. Ist dieses Krafwerk eigentlich überflüssig?

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2 Kommentare

  1. man0war sagt:

    Es ging in der Schweiz alles weiter wie gewohnt, auch ohne den Strom aus Leibstadt. Ist dieses Krafwerk eigentlich überflüssig?

    Kommt daher, das aus dem Ausland importiert wurde. Ist bei weitem nicht überflüssig.

    Und dass ein SuperGAU passiert ist äusserst unwarscheinlich, die Sicherheitssysteme sind seit Tchernobyl wesentlich leistungsfähiger.

  2. Matthias sagt:

    Besser spät als nie. Die Stadt Zürich wird ihre Anteile an Gösgen auf jedenfall veraufen.

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