Gernkraft von Gösgen, EWZ macht rot!

19 November 2005 von Matthias Kommentieren »

Da staunte ich nicht schlecht, als ich heute durch die Stadt pendelte, überall Plakate vom EWZ, in knalligem Rot mit Titeln wie “Gernkarft”, “Rot trifft den Kern der Sache” und “Kein Grund Rot zu sehen”, Atom Strom aus Gösgen. Unser EWZ macht Werbung für Atomstrom, mit Geldern der Stadt. Auf der Seite des EWZ ist von einer sensibilisierungsKampagne die Rede, den Stromkonsumenten auf die verschiedenen Angebote des EWZ aufmerksam machen. Hat irgendjemand schon ein gelbes oder ein blaues Plakat gesehen? Ich auch nicht. Ich konnte der Kampagne trotzdem etwas Gutes abgewinnen, jetzt weiss wenigstens jeder Stadtzürcher, dass das EWZ grosse Anteile am AKW Gösgen besitzt, die es endlich verkaufen sollte. Ich wünsche mir eine Kampagne vom EWZ, wo die roten Plakate nicht mehr nötig sind. Die Chance dazu kommt schon bald. Eine Initiative der Jungen Grünen und Grünen Stadt Zürich bereitet den Atomausstieg bereits vor. Mehr dazu folgt schon bald…

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4 Kommentare

  1. mimostaza sagt:

    Doch, ich habe schon ein blaues und ein grünes Plakat gesehen….

  2. Matthias sagt:

    fällt aber bei weitem nicht so stark auf wie die Roten!

  3. Markus Alder sagt:

    Das EWZ fühlt sich verpflichtet, für sein Partnerwerk Gösgen Werbung zu machen, schliesslich macht es Sinn, dass sich Zürich auch an Gösgen II beteiligt.
    Wenn das EWZ übergangen würde, müsste der Strom teuer eingekauft werden.
    Beton- Elmar sorgt mit seinem Baufimmel und Hochhaus- Fetischismus für einen unbegrenzten Stromhunger!
    Ich persönlich verstehe nicht, dass in Zürich derart viel gebaut wird! Damit ziehen wir doch nur mehr Ausländer an.
    Unser Zürich wird so noch zur Millionenstadt. Aber warum nur, das bringt doch nichts! Trotz all dem Beton leben wir normalen Mittelschicht- Schweizer heute nicht besser als 1975!
    Wir haben nur mehr Beton, Fluglärm und Überfremdung!

    Ledergerber und seine wachstumsgläubige Betonsekte würden auf der Landiwiese ein Kernkraftwerk hinstellen, damit auch Zürich im Atomzeitalter lebt!
    Bei aller Technikbegeisterung, das ist einfach übertrieben.
    Lasst den Solothurnern die paar hundert Arbeitsplätze und die Steuermillionen!
    Zürich ist gross genug, unsere Miteidgenossen in West, Ost und Süd brauchen auch noch etwas Industrie und Gewerbe!
    Wir brauchen in der Schweiz nicht 10 Millionen Einwohner und immer noch mehr Beton und Wachstumsgeilheit!

  4. Matthias sagt:

    Naja, mir bleibt die Spucke weg! Kernkraft, Beton, Ausländer? Irgendwie stimmt da etwas nicht mit der Argumentation. Soll das jetzt eine Werbeeinladung für deine Hochhausinitiative sein? Oder ein fremdenfeindliches Plädoyer für AKWs? Mag sich amüsieren wer will, ich lass dir deinen Kommentar mal stehen, den link auf die Pro-AKW-Seite musste ich aber entfernen.

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