Eisbohrkern belegt unnatürliche CO2 Konzentration in der Atmosphäre

9 Dezember 2005 von Matthias Kommentieren »

Laut Forschern der Uni Bern ist die Konzentration des CO2 in der Atmosphäre zur Zeit auf dem höchsten Stand seit 650’000 Jahren. Entdeckt haben sie das durch die Analyse eines Eisbohrkerns aus der Antarktis, in dem die Forscher Luftbläschen die im Eis eingeschlossen waren untersuchten. Ein Vergleich über all die Untersuchten Jahre hat zudem ergeben, dass die CO2 Konzentration Heute rund 250mal schneller zunimmt, als dies bei jeder vergangenen Zunahme, die sie im Eis beobachteten der Fall war. So liegen wir Jetzt bereits 27% über dem höchsten Wert der letzten Jahrtausenden. Damit ist klar, wir haben die natürlichen Schwankungen endgültig verlassen. Unverständlich ist mir daher immer noch, dass wir mit dem längst überfälligen Kyotoprotokoll nicht vorwärts kommen.

Gefunden bei Swissinfo
Pressemitteilung der UNI Bern
NZZ berichtet.

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1 Kommentar

  1. Schneefan sagt:

    Umweltschutz ja – Klimahysterie nein!

    In Buenos Aires fällt seit 89 Jahren zum ersten Mal wieder Schnee, im letzten bei uns sehr milden Winter 2006/2007 musste Gouverneur Schwarzenegger in Kalifornien wegen ungewöhnlicher Kältewellen die Wärmeschutzzentren öffnen, der Winter 2005/2006 war bei uns der kälteste seit 1962/1963 – Schnee und Kälte als Zeichen der globalen Klimaerwärmung?
    Das Wetter auf unserer Erde wird seit Jahrmillionen von der Sonne und von globalen Meeresströmungen bestimmt, die Energie aufnehmen und auf dem Globus verteilen. Neuere Eisbohrkerne lassen den Schluss zu, das es eine Nord-Süd-Klimaschaukel gibt, bei der sich die Nordhalbkugel erwärmt und die Südhalbkugel abkühlt – wie vermutlich derzeit – und umgekehrt. Der Mensch ist nicht in der Lage, diese Urkräfte zu beeinflussen, schon gar nicht mit 5% von 380ppm CO 2: das sind 0,0019% unserer Luft!
    Wir müssen uns einfach anpassen, wie uns das ja auch seit zwei Millionen Jahren als homo erectus überaus erfolgreich gelungen ist.

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