Ozonwerte letztes Jahr in Zürich 50mal überschritten

6 Januar 2006 von Matthias Kommentieren »

Ozon in Bodennähe ist bekanntermassen grössten Teils ein lokales Problem und wird vom Wetter dann noch katalysiert. Leider ist das Gas in hoher Konzentration für Menschen schädlich. Deshalb sind wir in der Schweiz auf die Idee gekommen Grenzwerte zu bestimmen, bis zu welchen die Ozonbelastung für den Menschen noch erträglich scheint. Das sind zur Zeit 120 Mikrogramm pro Kubikmeter. Das Ziel dabei: Durch geeignete Massnahmen, kann die Belastung in der Luft erheblich gesenkt werden, dies, weil man inzwischen sehr gut weiss woher das Ozon kommt. Es entsteht bei der Verbrennung von Öl, Kohle oder Gas als Nebenprodukt. Die logische Konsequenz daraus wäre: Verbrennungen verringern, wenn die Werte zu hoch sind, durch Reduktion des Verkehrsaufkommens zum Beispiel. Bei 50 Tagen mit Überschreitung, wie dies in Zürich der Fall war, scheinen mir langfristige Massnahmen am Sinnvollsten, etwa ein Roadpricing. Da scheint mir doch gänzlich unerklärbar, wieso wir jetzt noch mit einer Stadtautobahn die Verkehrskapazitäten erhöhen müssen

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2 Kommentare

  1. dave sagt:

    yep … wobei das verkehrsproblem schon mit einer durchfahrung gelöst werden muss, aber trotzdem roadpricing … und ökoautos fördern. grobe steuern auf alle heavy trucks (ausnahme bei bauern und so).

  2. Matthias sagt:

    Wenn der Uetlibergtunnel fertig ist, haben wir bereits eine Umfahrung rund um die Stadt, der geplante Stadttunnel fördert nur den Ziel und Quellverkehr in die Stadt hinein.

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