Ein Vorstoss der Jungen Grünen wollte die unsägliche Situation verbessern, die heute in Bezug auf die Strassenkunst in der Stadt Zürich herrscht. Strassenkunst ist generell verboten, ausser entlang des Seebeckens und an weiteren zwei, drei Orten wie z.B. unter dem Helmhaus. Das entspricht unseres Erachtens keineswegs den Bedürfnissen der Künstler/innen und auch nicht der Stadtbevölkerung, wie die Reaktion auf eine Petition der Jungen Grünen zeigt, die vor 4 Jahren innerhalb von nur zwei Wochen 1800 Unterstützer/innen fand. Daher wollten wir mit einer Motion diesen Missstand beheben. Keine Frage, dachte ich, das findet sicher eine Mehrheit in unserer weltoffenen Stadt, schliesslich geben wir ja Millionen aus jedes Jahr für Kulturförderung, da wird es sicher begrüsst, wenn die Kultur gratis geschaffen wird. Doch leider hab ich mich da gnadenlos geirrt. Selbst die SP wagte es, die Strassenkünstler mit Bettlern gleichzusetzen und beharrte darauf, Strassenkunst weiterhin in der Illegalität zu belassen. Ich kann das nicht verstehen!
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Finde ich erbärmlich! Ist das eine grosse Solidarisierungsaktion mit unserer unbeliebtesten Stadträtin?
Das spielt hoffentlich den Grünen in die Hände. Die SP wird immer mehr zur bürgerlichen Partei… Ich freu mich schon auf wärmere Tage, um mit meiner Gitarre loszuziehen. Hatte ich eh vor – jetzt erst recht!
Diese Entwicklung (Verbot von Kunstdarbietungen, Verbot Bettelei, Verbot von Musik spielen in VBZ Fahrzeugen etc.) finde etwas vom Übelsten in unserer Stadt. Alles abeschleckt, proper und aufpoliert soll es sein. Als ich das erste Mal die Verbotstafeln in den Fahrzeugen der VBZ sah, da hats mir gerreicht.