Archiv für die ‘Junge Grüne’ Kategorie

Erstes junges Grünes Votum im Ratshaus

17 Mai 2006

Tja, da ist mir Bas wohl zuvor gekommen, er hat das erste jungegrüne Votum bereits gehalten. Das Ganze geschah folgendermassen: Die FDP sah sich gezwungen eine kritische Erklärung zu der am letzten Montag stattgefundenen Demonstration auf der Rosengartenstrasse abzugeben. Sie fanden es nötig zu erwähen, dass es in Wipkingen auch Autofahrer gäbe, die durchaus begeistert sind mit der jetztigen Lösung auf der Rosengartenstrasse. Ich glaube dazu muss ich nicht viel sagen…
Das konnten wir als Unterstützer der Demonstration nicht auf uns sitzen lassen und Bas erklärte nochmals ausführlich, inkl. Diss Richtung FDP, was genau verlangt wird. Jetzt da die Westumfahrung schon bald fertig gestellt ist, muss mindestens eine Spurreduktion erfolgen.
Soviel zum ersten Votum.

Für jene, die dies interessiert: ich habe heute mit Esther Maurer, Stadträtin von Zürich im Polizeidepartement, geredet und wir haben einen Termin vereinbahrt um unsere Strassenmusikpetition zu bearbeiten. Wir werden anschauen, welche Massnahmen sofort umgesetzt werden können. Wir bleiben am Ball.

Mein erster Tag im Rat

3 Mai 2006

Heute sind die Jungengrünen das erste mal ins Ratshaus eingezogen. Es fand die konstituierende Sitzung statt, wo alle Ämter besetzt werden. Natürlich ist die ganze Veranstatlung eine Farce, da die verschiedenen Behördenmitglieder inklusive Ratspräsidenten bereits im Vorfeld unter den Parteien ausgemacht wurden. Ich und zwei weitere Kandidaten aus dem Rat behielten sich jedoch vor, statt als erste Amtshandlung den von der SVP vorgeschlagenen Vohdin zu wählen, unsere Stimme einem gewissen Obelix aus Gallien zu geben. Im Verlaufe des Abends werden wir aber trotzdem auf SVP Kosten Essen gehen.

Matthias Probst im Gemeinderat

22 März 2006

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken die mich unterstützt haben in meinem Wahlkampf. Es hat sich gelohnt. Ab dem 3. Mai werde ich als gewählter Gemeinderat der Stadt Zürich für die Jungen Grünen Zürich ins Rathaus einziehen. Das hat sich ergeben, da meine Vorgängerin aus persönlichen Gründen zurückgetreten ist. Bis zum offiziellen Start werde ich jetzt noch meine Ferien geniessen und ab dem 3.Mai werde ich direkt aus dem Rat schreiben. Jeden Mittwoch der neuste Klatsch und Tratsch unzensiert und geradeaus.

Riesenerfolg! Danke für ihre Stimme

13 Februar 2006

Ich habe im Kreis 9, Albisrieden und Altstetten 719 Stimmen bekommen und bin somit auf dem zweiten Listenplatz gelandet. Das ist der erste Ersatzplatz. Ein Riesenerfolg und gute Aussichten in den Rat zu rutschen also, wenn es soweit ist werde ich hier aktuelles aus dem Gemeinderat berichten. Was mich besonders gefreut hat, sind die 133 Stimmen von der SP-Liste, nur deshalb war es möglich, als Mann auf der Grünen Liste die Position zu halten. Ich denke das sich der Junge Grüne Wahlkampf mehr als gelohnt hat, dies zeigt sich auch im Kreis 3, wo unser Stadtratskandidat Bastien Girod kandidiert hat, hier haben die Grünen neu 3 Sitze und er hat die bisherigen sogar überholt.
Insgesamt war der Sonntagabend für mich ein riesiges Freudenfest, weiter so…

Junge grüne schlagen Feinstaubalarm am Central

6 Februar 2006

Heute waren wir wieder auf Feinstaubtour, diesmal beim Central. Ich habe ein Schild getragen mit der Aufschrift:
To breathe or not to breathe!
Wir trugen alle Staubmasken, um auf die seit Jahresbeginn ständig übertretenen Feinstaubgrenzwerte aufmerksam zu machen. Denn jetzt haben die Stadtzürcher die einmalige Chance die Regierung neu zu wählen und so einen markanten Einfluss auf die lokale Politik zu nehmen. Ich empfehle an dieser Stelle natürlich die Grüne Liste 4 mit Jungen Grünen Kandidaten Kumuliert und Bastien Girod in den Stadtrat. Auf jeden Fall kam die Aktion sehr gut an bei den Passanten, ich wurde meine Flugblätter so schnell los wie noch selten zuvor. Das Bild war den Passanten wahrscheinlich schon bekannt, die Zürichseezeitung bildete von Freitag folgendes Foto von mir ab:
Matthias mit Staubmaske
Bei Greenpeace gibt es übrigens auch eine Feinstaubtour quer durch die Schweiz. News dazu in diesem Feinstaub-Blog

Update: Heute im 20minuten, kleines Remake am Central

Feinstaub Alarm, Junge Grüne mit Staubmasken unterwegs

3 Februar 2006

Die Feinstaubwerte der letzten Tage machen deutlich, was die Jungen Grünen schon seit langem fordern: Sofortmassnahmen sind dringend notwendig. Der Gesundheitsminister Pascal Couchepin müsste in Sachen Feinstaub längst Alarm schlagen. Doch er schweigt. Selbes gilt für den Umweltminister Leuenberger. Bei der Vogelgrippe war rasches Handeln kein Problem. Dabei ist bis anhin niemand in der Schweiz an diesem Virus erkrankt. In krassem Gegensatz dazu stehen die gesundheitlichen Auswirkungen von Feinstaub: Nach Angaben des Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK verursacht die Feinstaubbelastung jedes Jahr 3’700 Tote, 40’000 Bronchitisfälle und 4,2 Milliarden Franken Gesundheitskosten.
Nach dem zögerlichen Aktionsplan von Umweltminister Leuenberger müsste jetzt der Gesundheitsminister Couchepin auf die Barrikaden. Er sollte den Bundesrat aus seiner Lethargie in Sachen Feinstaub wachrütteln! Und einen Massnahmeplan Feinstaub mit folgenden Kernelementen vorschlagen:

× Die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen ist während der Inversionswetterlage auf Tempo 80 zu beschränken

× Unnötige Autofahrten für Dieselfahrzeuge ohne Partikelfilter sind insbesondere in den Städten und Agglomerationen sofort durch die Kantone zu verbieten.

× Kantone müssen in eigener Kompetenz in Städten und Agglomerationen Tempolimiten erlassen

× Die öffentliche Hand (Bund, Kanton, Gemeinden, Militär) sollte mit gutem Beispiel voran gehen und auf die Benutzung mit Fahrzeugen und Maschinen ohne Dieselfilter verzichten

× Das Partikelfilterobligatorium für Dieselmotoren muss sofort auf die Traktandenliste des Bundesrates. Die Filterpflicht für alle Dieselfahrzeuge und Maschinen ist die einzige effiziente Massnahme gegen Feinstaub
(Grüne Motion 05.3328 und in viele kantonalen Vorstösse, siehe www.gruene.ch).

Die Jungen Grünen Zürich sind deshalb Heute Morgen auf dem Limmatplatz mit Staubmasken losgezogen, und haben Passanten sowie Autofahrer auf die Problematik aufmerksam gemacht. Schade, dass es immer Umweltbelastungen in diesem Ausmass braucht, bis die Öffentlichkeit aufschreckt.

Erste Umfragen zu den Stadtratswahlen in Zürich, Bastien Girod auf gutem Platz

31 Januar 2006

Heute hat der Tagesanzeiger eine Umfrage zu den Stadtratswahlen in Zürich veröffentlicht. Dabei wurden auch 744 Stimmberechtigte gefragt wen sie wählen würden. Und siehe da: unser Kandidat von den Jungen Grünen, Bastien Girod, wurde von 11% der Wählenden gewählt. Somit liegt er gleich hinter Gerold Lauber(24%) und Roger Liebi(20%). Am bekanntheitsgrad müssen wir allerdings noch etwas arbeiten. Bei der spontanen Bekanntheit kommen wir nur auf 1%. Trotzdem ist das ein beachtlicher Erfolg, bin gespannt, ob sich das am 12 Februar bestätigten wird.
Noch interessanter fände ich es aber, etwas zu den Sitzverteilungen an die Listen zu erfahren. Hier wird sich ja bekanntlich mit dem neuen Wahlsystem einiges verändern, während der alteingesessene Stadtrat in seinem Nest sitzen bleibt. Ich meinerseits werde hoffentlich für die Jungen Grünen im Kreis 9 einen Sitz erobern.

Lesebrief, Strassenmusik-Petition Artikel im Tagesanzeiger

13 Januar 2006

Schon sehr vermessen dieser Beitrag, da setzen sich Jungpolitiker für ein kulturfreudiges Zürich ein und verlangen, dass die Strassenmusik wieder legalisiert wird und dann muss ich im Tagesanzeiger lesen, dass die Strassenmusik mit Verkehrslärm verglichen wird. Das ist doch absurd. Die Jungen Grünen organisieren schon seit einiger Zeit Strassenmusikaktionen um die Stadtbevölkerung auf des Thema zu sensibilisieren, das Interesse der Passanten und die Nachfrage nach Handlungsmöglichkeiten war dermassen gross, dass wir uns entschieden die Petition zu lancieren. Strassenmusik ist eine Bereicherung für jede Stadt und sicher kein Störfaktor, sie trägt vielmehr zur Abwechslung bei und wird meist sehr geschätzt. Die Angst das es in Wohnquartieren zu Lärmbelästigungen kommt ist unbegründet. Strassenmusiker spielen mit Vorliebe an belebten Plätzen, nicht in ruhigen Quartieren.

Offroader in Europas Städten unerwünscht

16 Dezember 2005

Immer mehr Städte in Europa wollen die überflüssigen Offroader verbannen. So hat als letzte Stadt Athen den Strassenpanzern den Kampf angesagt. Spiegel Online berichtet. Auch in Frankreich will man die überproportionalen Fahrzeuge verbannen, leider hat aber Deutschland interveniert, weil sie ihren Markt angegriffen sahen.
In der Schweiz fordern wir von den Jungen Grünen schon lange, das dem boomenden Offroad Markt ein Riegel vorgeschoben wird.
Offroader raus aus der Stadt!
Die nationale Initiative dazu folgt schon bald, man kann jedoch bereits Online angeben wie viele Unterschriften man sammeln würde, wenn wir die Initiative lancieren. Bis dahin bleiben viele bunte Kleber zu verkleben, damit auch alle verstehen, wofür ein Offroader gut ist. Ja wofür denn? Das persönliche Ego, die Umwelt, die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer?

Übergewicht, Volkskrankheit oder Faulheit?

5 Dezember 2005

37 Prozent der Schweizer sind zu dick, schrieb der Tagesanzeiger heute. Als Gründe dafür sind mangelnde Bewegung und schlechte Ernährung angegeben.
“Für das immer häufigere Übergewicht sind in erster Linie die vorwiegend sitzende Lebensweise mit wenig körperlicher Aktivität und der häufige Konsum von energiereichen Nahrungsmitteln verantwortlich, heisst es im Bericht.”
Das Bundesamt für Gesundheit(BAG) hat seinen neusten Ernährungsbericht veröffentlicht, darin sind auch noch andere interessante Sachen zu lesen. So ist die Fehlernährung häufigste Ursache aller Krankheiten. In Spitälern werden entgegen dem Trend der Fettleibigkeit, auch immer mehr Unterernährte entdeckt. Fazit: Der Herr und Frau Schweizer haben anscheinend Ernährungsschwierigkeiten und das obwohl wir in einem der reichsten Länder der Welt leben, das ist doch wirklich krank!
Meine Empfehlung gegen Fettleibigkeit:
- Mehr Velofahren und das Auto abschaffen, damit halten Sie sich nicht nur fit, sondern machen gleich noch etwas für die bessere Luftqualität
- Kein Fast-Food mehr, sondern Frisches Gemüse aus dem Bioladen. Damit konsumieren Sie weniger Fett, schonen Ihre Budget und unterstützen zudem keine Gewissenlose Konzerne wie MC-Donalds. Zudem macht kochen wirklich Spass.
- Grüne wählen. Damit fördern sie den Ausbau von Velowegen und verhindern weitere Strassensünden, die Sie zum ungesunden, bequemen Autofahren verlocken könnten.