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Mut und fantasieloser Entscheid des Stadtrats

2 Februar 2011

Diese Mitteilung habe ich selbst verfasst, sie wurde soeben versandt. Der Stadtrat will unsere Initiative für ungültig erklären lassen. Das geht natürlich gar nicht!

Der Stadtrat von Zürich will die Flachdachinitiative der Jungen Grünen für ungültig erklären. Die Jungen Grünen hoffen nun auf mehr Mut in der Hochbau-Kommission des Gemeinderates und werden sich weiterhin dafür einsetzen, dass das Anliegen von über 3‘000 Unterzeichnenden den Stimmberechtigten unterbreitet wird. Die Differenzen in der juristischen Auslegung sind für die Jungen Grünen ein bedauerlicher und zeitraubender Nebenschauplatz.

Die Jungen Grünen sind enttäuscht über diesen mutlosen Entscheid des Stadtrates. Damit würde eine inhaltliche Debatte über die Flachdachinitiative verunmöglicht, welche nach Ansicht der Jungen Grünen wichtig wäre.

Darum geht es: der Inhalt der Initiative
Die Flachdachinitiative der Junge Grünen will, dass in Zukunft in der Stadt Zürich nur noch zwei Arten von Flachdachgestaltung zulässig sind: entweder eine begehbare Terrasse oder eine ökologisch wertvolle Begrünung und darauf, sofern der Standort geeignet ist, eine Solaranlage.
Schon 1998 zeigte eine Studie (Gutschner und Nowak, 1998, Das Photovoltaik-Potential im Gebäudepark der Stadt Zürich), dass 35% der gesamten Dachfläche von Zürich mit einem potentiell hohen bis sehr hohen Ertrag für die Energieproduktion durch Photovoltaikanlagen genutzt werden könnten. Dies ist eine enorme Fläche, welche heute nur wenig für die Produktion von Solarenergie genutzt wird. Würde man all diese geeigneten Flächen nutzen, so könnten rund 16% unseres Bedarfs an elektrischer Energie abgedeckt werden. Dabei leisten Flachdächer den weitaus grössten Beitrag an die sehr gut nutzbaren Flächen.
Die Initiative wurde im Sommer 2010 mit über 3000 gültigen Unterschriften dem Stadtrat übergeben. Weiter Infos zum Inhalt auf www.flachdachinitiative.ch

Der juristische Hintergrund
Den gesetzlichen Rahmen für Bauvorschriften legt der Kanton im Kantonalen Planungs- und Baugesetz (PBG) fest. Die Kompetenzen der Gemeinden für weitergehende Vorschriften sind im PGB wie folgt festgehalten.

§ 76 PBG
Die Bau- und Zonenordnung (der Gemeinde) kann die Erhaltung von näher bezeichneten Baumbeständen und deren Ersatz sowie zonen- oder gebietsweise angemessene Neupflanzungen und die Begrünung (…) von Flachdächern vorschreiben; (…)

Auch § 49 PBG: Abs. 1
Die Bau- und Zonenordnung kann die zulässige bauliche Grundstücknutzung durch Bestimmungen über die Ausnützung, die Bauweise und die Nutzweise näher ordnen. sowie § 49 PBG: Abs. 2 Soweit für die einzelnen Zonenarten nichts Abweichendes bestimmt ist, sind Regelungen gestattet über:

d. die Dachgestaltung
e. Anordnungen zur Erleichterung der Nutzung von Sonnenenergie

Der Kanton genehmigt den Gemeinden also explizit, die Dachgestaltung selber zu regeln. Aus Sicht der Jungen Grünen ist eine Dachbegrünung, eine Terrasse oder eine Solarenergieanlage klar als Dachgestaltung zu verstehen – der Stadtrat dagegen verneint dies.

Haltung der Jungen Grünen
Die Jungen Grünen sind vor diesem Hintergrund der Meinung, dass die Initiative zum übergeordneten Recht konform ausgelegt werden kann. Wenn bei Gesetzen ein Inter-pretationsspielraum besteht, wäre es allenfalls Aufgabe von Gerichten und nicht der politischen Instanzen. Sollte der Gemeinderat dem Antrag des Stadtrats auf Ungültigkeitserklärung folgen, müssten die Jungen Grünen allenfalls selber den juristischen Weg prüfen und damit die Hausaufgaben des Stadtrates machen. Die Jungen Grünen bedauern, dass der Stadtrat angesichts dieser Ausgangslage nicht von der Möglichkeit Gebrauch gemacht hat, dem Parlament einen Gegenvorschlag zu präsentieren, der die unbestrittenen Anliegen aufgenommen hätte. Dies wäre in Anbetracht der über 3000 gültigen Unterschriften auch ein Zeichen des Respekts vor dem Willen der Unterzeichnenden gewesen. Inhaltlich scheint ja das Anliegen selbst auch in Anbetracht des in der Gemeindeordnung festgelegten Ziels der 2000 Watt Gesellschaft nicht umstritten zu sein.

Vor diesen Hintergrund empfinden die Junge Grünen die Reaktion des Stadtrates als fantasielos. Sie hoffen nun auf mehr Mut in der zuständigen Hochbau-Kommission des Gemeinderates und werden sich weiterhin dafür einsetzen, dass ihr Anliegen den Stimmberechtigten unterbreitet werden kann.

Strassenkunst bleibt leider weiterhin verboten

6 Januar 2010

Ein Vorstoss der Jungen Grünen wollte die unsägliche Situation verbessern, die heute in Bezug auf die Strassenkunst in der Stadt Zürich herrscht. Strassenkunst ist generell verboten, ausser entlang des Seebeckens und an weiteren zwei, drei Orten wie z.B. unter dem Helmhaus. Das entspricht unseres Erachtens keineswegs den Bedürfnissen der Künstler/innen und auch nicht der Stadtbevölkerung, wie die Reaktion auf eine Petition der Jungen Grünen zeigt, die vor 4 Jahren innerhalb von nur zwei Wochen 1800 Unterstützer/innen fand. Daher wollten wir mit einer Motion diesen Missstand beheben. Keine Frage, dachte ich, das findet sicher eine Mehrheit in unserer weltoffenen Stadt, schliesslich geben wir ja Millionen aus jedes Jahr für Kulturförderung, da wird es sicher begrüsst, wenn die Kultur gratis geschaffen wird. Doch leider hab ich mich da gnadenlos geirrt. Selbst die SP wagte es, die Strassenkünstler mit Bettlern gleichzusetzen und beharrte darauf, Strassenkunst weiterhin in der Illegalität zu belassen. Ich kann das nicht verstehen!

Freestyle und mein kleiner Ausschwenker

11 Dezember 2009

Nun ist es mir doch auch mal passiert: Ich habe gegen meine Fraktion gestimmt und einen Entscheid gekippt. Es ging um den Sponsoringbeitrag der Stadt Zürich für das Freestyle. Die Stadt Zürich will einen Sponsoringvertrag mit dem Freestyle abschliessen über rund 160’000 Franken. AL, Grüne und SVP wollten diesen Beitrag kürzen, u.a. wegen ökologischen Defiziten des Anlasses. Nun, ich sehe das nicht ganz so eng, denn auch das Freestyle bemüht sich um Besserung, doch was meiner Meinung nach viel schwerer wiegt, ist die soziale Aufgabe dieses Anlasses. Die angesprochene Szene funktioniert nun mal über Vorbilder, auch internationale, die wegen dem Freestyle auch einmal im Jahr in Zürich auftreten. Hier kann eine riesige Szene erreicht werden, die sonst sträflich vernachlässigt wird von der Stadt.
So hab ich mir erlaubt, für einmal anders zu stimmen als die Grüne Fraktion, natürlich nach Ankündigung an einer Fraktionssitzung. Zufällig hat dann meine Stimme aber gerade den Ausschlag gegeben, respektive hat 60 zu 58 statt 59 zu 59 bewirkt. Nun ja, genau genommen gab meine Stimme doch nicht den Ausschlag, denn bei Gleichstand hätte der Ratspräsident, in diesem Falle Röbi Schönbächler, auch für den Kredit gestimmt.
Ich bin jedenfalls froh, dass die Stadt Zürich weiterhin das Freestyle über Sponsoring unterstützt, der Anlass hat das verdient!

Bye bye Hafenkran

9 Dezember 2009

Das Parlament hat während der Budgetdebatte in seiner unsäglichen Stümperhaftigkeit einen Kredit für den wundervollen Hafenkran am Limmatquai gestrichen. Sehr schade. Zuerst war die AL Schuld an der Streichung des Kredits, danach gaben leider Mitglieder aus meiner Reihe den Ausschlag für ein Zusatzpostulat der Pfürz. Peinlich.

Das sind die Leiden dieser Debatte, ansonsten sind wir so ziemlich immer in der Mehrheit und schicken grandiose 200 Sparanträge der SVP Bachab.

Zudem heisse ich alle willkommen, die sich hier auf meiner frischen Homepage tummeln und vielen Dank an Res Marti für das Neuaufsetzen.

22. September soll in Zürich gefeiert werden

27 Mai 2009

Heute hat der Gemeinderat die Motion “22 September” der Jungen Grünen mit 62 Ja- zu 53 Neinstimmen als Postulat an den Stadtrat überwiesen. Wir verlangen in dem Vorstoss, dass die Stadt Zürich künftig auch am internationalen Feiertag “In die Stadt ohne mein Auto” partizipiert. Die Jungen Grünen haben diesen Vorstoss kurz nach ihrem Amtsantritt eingereicht, um darauf Aufmerksam zu machen, dass die Stadt Zürich mit dem Multimobiltag bloss einen Multialibitag feiert, der zwar durchaus einen Bildungspolitischen Aspekt, aber sicherlich nichts mit einem autofreien Zürich zu tun hat. Ich bin gespannt, ob der ab März 2010 neu zusammengesetzte Stadtrat dann etwas grüner wird, und sich für einen wahren autofreien Tag einsetzen wird. So haben die Zürcher und Zürcherinnen sowie alle Pendler die einmalige Chance zu erleben, was wäre wenn…

Cabaret Voltaire

3 September 2008

Hier mein Beitrag zur Abstimmung des Gabaret Voltaire, heute morgen den spärlich anwesenden Medien vorgetragen. Ich werde ihn daher hier meiner Leserschaft nicht vorenthalten.

KARAWANE (von Hugo Ball) modifiziert

jolifanto bambla ô falli bambla
in züri blabla
grossiga m’pfa habla horem
égiga goramen
kulturium erstehn
higo bloiko russula huju
cabaret voltaire to you
hollaka hollala
das bruchts da
anlogo bung
blago bung
blago bung
statt nix tun
bosso fataka
besser mache lah
ü üü ü
schampa wulla wussa ólobo
isch es trurigs referendum cho
hej tatta gôrem
nur chli polem
eschige zunbada
politischs nada
wulubu ssubudu uluw ssubudu
schicks zrug, jetz chunsch du
tumba ba- umf
kusagauma
drum stimm ja
ba – umf

Kleine Stadiondebatte und Monikas Abschied

9 Juli 2008

Das Parlament liess es sich nicht nehmen, ein halbe Stunde über “Brot und Äktschen” im Hardturmstadion vom letzten Wochenende zu plaudern. Während SVP und FDP in erwartet kleinbünzliger Manier die Nicht-Räumung durch die Polizei kritisierte, lobte die CVP deren Einsatz, die SP fand es eine kreative Sache, die Grünen waren begeistert von der Aktion und die AL kritisierte den Amoklauf eines Polizisten zu beginn der Besetzung.
Bezeichnend war das Votum der pseudoliberalen FDP, die ernsthaft dafür plädierte, solche Besetzungen in Zukunft zu verhindern, bevor sie geschehen. D.h. übersetzt: Stacheldraht, Videokameras und Unmengen von Überwachungspersonal, um sämtliche Objekte in der Stadt zu verriegeln!
Ich selber war natürlich auch zu Besuch im Stadion über das Wochenende. So viel Spass hatte ich noch nie in einem Stadion. Eine absolut gelungene Aktion, die allen gezeigt hat, dass es auch ohne Kommerzialisierung möglich ist, Grossevents für die Bevölkerung zu organisieren. Es wird zudem in aller Deutlichkeit klar, dass es in Zürich mehr Freiräume braucht und nicht jeder letzte Fleck verplant, beklotzt oder privatisiert werden muss.

Wie im Titel angekündigt, ist das heute die wirklich letzte Sitzung von Monika Stocker. Sie wurde zu Beginn der Sitzung mit einem tosenden Aplaus, der so lange andauerte wie selten ein Geklatsche im Rat, verabschiedet. Die Grüne Fraktion widmete ihr eine Fraktionserklärung, in der ihre Leistung über die letzten 14 Jahre Stadträtin und Vorsteherin des Sozialdepartements gerühmt wurden.

Da Heute die letzte Sitzung vor den Sommerferien stattfindet (Jaja, der Gemeinderat hält sich an die Schulferien der Stadt), muss noch einiges erledigt werden und es wird deshalb eine Doppelsitzung abgehalten. Das bedeutet gegen 19:00 eine Z’Nacht-Pause und danach weiter im Takt bis in den späten Abend hinein…

Der Samichlaus im Rat

6 Dezember 2006

Heute ist der 6. Dezember und gleichzeitig findet die traditionelle Ratssitzung statt. Wir konnten nicht anders und mussten unsere grünen Samichläuse auffahren lassen. Zu Beginn der Sitzung standen zwei jungegrüne Samichläuse und ein Schmutzli im Eingang und verteilten sämtlichen Ratsmitglieder einen Bio-Öpfel und ein Gedicht. Dieses entstand aus zahlreichen Beiträgen von Jungen Grünen und bezieht sich ausschliesslich auf den Ausbau der Hardbrücke. Da ich selbst auch ein Chlauskostüm trug, kam es, dass ich schlussendlich als Samichlaus im Ratssaal sass. In der Hand hielt ich immer noch das Gedicht, welches wir verteilt hatten. So entschied ich mich dann, dieses als persönliche Erklärung dem gesamten Rat vorzutragen. Der Ratspräsident musste dazu extra noch das Vermummungsverbot im Ratshaus für ein paar Minuten aufheben:-) Mit ein paar einführenden Worten und Seitenhieben verlas ich dann folgendes Gedicht:

Dä Samichlaus dä Liäbi Ma
wot sicher nid ä Hardbrück ha,

drum liebi Gmeindröt machet nid,
bi derä blödsinnigä “Sanierig” mit.

Vom Bahnhof Hardbrück bis Rosegartästrass,
isch die Sanierig ohni Mass.

Ä foifti Spur das isch de Plan,
als nechschts chunt dörte d’ Stadtautobahn.

Ä Velospur gitz ä kei,
obwohl Velos obbe drüber nur halb so lang hei.

Hey lugäd i d’Zukunft und nöd zrugg,
mir bruchäd det nuno ä Velobrugg.

Erscht rächt wenn dä Transitvercheer wäg chunt,
gits für 3 Autospure gar kein Grund.

Wäg mit der Hardbrügg oder ä Spur für d’Velofahrer:
Mir hoffäd s’wird oi bald klarer.

Drum: Zum d’hartbrugsaniärig stoppä, machäd was er chönd,
wenn ihr s nägscht Jahr nod d’Fitzä vom (junge grüne) samichlaus gspürä wänd.

Ratsitzung 4 Oktober

4 Oktober 2006

Heute stehen etliche Weisungen aus dem Finanzdepartement auf dem Programm.

Am lustigsten war die einstündige Debatte über den Verkauf der Liegenschaften am Schürliweg. Es ging eine mehrjährige Leidesgeschichte voraus, denn das Grundstück liegt an Hanglage und es wurden schon über 100’000.- in der Vorplanung verlocht. Die Debatte dauerte vorallem so lange, weil die Bürgerlichen die Anträge nicht richtig gelesen haben und mit Falschen Argumenten um sich warfen. Da konnte sich ein Parlamentarier im Ratsaal das Wort “Blöd” nicht ganz unterdrücken.

Inzwischen diskutieren wir über die Aktienerhöhung der Stadt Zürich am Flughafen. Dieser hat Aktien ausgeschüttet und da Zürich ein Mandat in der Person von Elmar Ledergerber (SP) im Verwaltungsrat hat, muss sie jetzt zukaufen um dieses zu halten. Zwar finden wir eine Privatisierung des Flughafens sinnlos, doch bleibt zu bemerken, das Ledergerber unsere Interessen im Flughafen nicht vertritt und keineswegs Einfluss in unserem Interesse ausübt. Wir stellen daher einen Ablehnungsantrag. Diese Monsterinvestition macht keinen Sinn. Ich persönlich werde natürlich auch den Antrag der AL unterstützen, welcher verlangt, anstelle von Ledergerber Boby Neukomm dort hin zu schicken. Wie vorauszusehen war, standen wir in der Minderheit. Mann sind die Flughafengeil.

Des weiteren hab ich zusammen mit Bastien Girod eine weitere Schriftliche Anfrage eingereicht, diemal zum Thema Velowege, welche von den Autofahrenden nicht beachtet werden.

Es stehen noch weitere Weisungen aus dem Finanzdepartement auf dem Programm, jedoch denke ich nicht das wir diese noch alle behandeln könne, die lieben Räte schwatzen einfach zu viel, viel zu viel!

Interessantes Detail am Rande: Ich habe über die Parlamentsdienste Nachfragen lassen, wie es denn mit Einzelinitiativen aussieht, wenn die Behandlungfrist im Rat abgelaufen ist und siehe da, es braucht direkt eine Volksabstimmung. Sehr spannend! Ich warte noch auf eine definitive Bestätigung und dann lass ich eine Bombe platzen…

Gemeinderat am 27 spt.

27 September 2006

Da die Sitzung heute so langweilig war und ich nicht über das Geschwätz nach den Abstimmungen am Sonntag schreiben will, entschied ich mich anstelle eines Berichts dieses Gedicht hier abzudrucken. Ich muss gestehen, ich habe keine Ahnung von wem es ist, aber ich fand es passend.

Ich ha i de ziitig gläse, s gäb so usländer
Die mönd ächt schlimm si, ächt e kei ängel!
Nei direkt betroffe, bini eigetlich nöd
Doch bini solidarisch, mit em chreis cheib wel döt
Sinds so iigschüchtred, die händ döt nei gstumme
Stell dr das mal vor- all die vom leid stumme
Doch seriösi medie we d NZZ
Gänd undrdrückte ja e stimm und vränderet
D wält zum bessre, mit bänkercash!
Finanziert vom usverchauf vo gangsterrap!
Bis en andre trend d Konkurrenz beläbt
Mr wüssed ja das alles sini grenze hät
Und schwiiz jetzt eini vo dä strengste hät!
Womit sich da für ois nöd vil änderet
Bis uf oises grinse, s wird immer breiter
Was d lüt, die schlimme, wohl zum driischlah vrleitet
Wel mr händ scho vorher z frässe gha, wärded witr eis i d frässe ha!
Doch bi ois dähei im zimmer, chömr immr no chli lächle da!
Ois mit wahlzättel oises grinse aafächre!
eis druf abehole, dass die schlimme vrbrächer
im innre vo knästr uf d usschaffig warted
mir nöd mönd zruggschlah, mir händs vrstaatlicht
aslo pressiered mit drischlah, wels suscht scho gli zspat isch
well ihr so oder so am schluss da am arsch sind
wel mir sind sozial, moralisch, und nationalistisch, we nazis

Kein Kommentar :-)